Freitag, 10. August 2012

Elternbesuch - Rückblick

So, es ist vollbracht, der Besuch bei meinen Eltern von Dienstag Abend bis Donnerstag Mittag. Wenn jetzt jemand fragt "uuund, wie wars", dann wüsste ich gar nicht mal pauschal eine Antwort. Wie erwartet, enttäuschend, hat geklappt, ging so - alles könnte ich antworten. Ich möchte die drei Tage mal hier in diesem Post rückblickend "verarbeiten".

Wie kurz vor meiner Abfahrt schon geschrieben, habe ich ja nun doch ein paar mehr Lebensmittel als geplant mitgenommen, und zwar diese hier:

- 1 Packung Gemüsebratlinge zum grillen
- 1 Packung vegane Bratwürste zum grillen
- 1 Packung Räuchertofu
- 2 kleine Gläschen Brotaufstrich
- 1 Packung vegane Kekse

Anreise also Dienstag abend, beim Umsteigen in Leipzig sind mein Freund und ich dann auf meine Schwester getroffen. Sie hat mich gar nicht begrüßt, sondern sofort wort- und gestenreich darüber informiert, wie total nervig schwierig es sei, hier am Bahnhof Sojamilch zu bekommen (sie war einiges früher in Leipzig und ich hab sie per SMS gebeten, Kaffee zu holen). Na gut, so ist das wohl.

Meine Mutter hat mich dann direkt an der Haustür von oben bis unten gemustert, aber da ich ja nun wahrlich nicht abgenommen habe, kam erstmal kein Kommentar *puh*.

Gut, also, das Abendessen stand bevor, es wurde gegrillt, und das war auch richtig nett. Ich habe meine Gemüseburger gegrillt, es gab Brot und Brötchen, Gurkensalat und rohes Gemüse, also absolut perfekt. Abgesehen von "iss jetzt mal die Möhren auf, die hab ich extra für dich geschält!" kam null Kommentar oder Nachfrage zu meinem veganen Leben. Ich fand das gut, denn Desinteresse war mir immernoch lieber als Gemecker.

Am Mittwoch hatte meine Mutter dann Geburtstag, und da sie nur wusste, dass am Nachmittag einige Verwandte kommen, aber nicht, wer so alles tagsüber vorbeischneit (es war ein runder Geburtstag, daher war die "Gefahr" spontaner Besucher tatsächlich groß), hatte sie direkt für 9.00 Uhr morgens beim Partyservice Essen bestellt. Finger food, und zwar ausschließlich. Ein Check der Unmengen Platten ergab: eine Obstplatte, ansonsten null komma null veganes Essen. Nur fertig belegte Schnittchen, Blätterteigzeugs mit Lachs oder Hackfleisch, Hackbällchen, Hähnchenspieße, Cremespeisen. Aber ich hatte ja vorgesagt - Gott sei dank. Ich habe mir zwei der Brötchen vom Vortag aufgebacken, dazu meine Brotaufstriche und den Räuchertofu, Obst - alles gut.

Auch hier von meiner Mutter nur "na sag mal, lacht dich das denn jetzt nicht an?" ansonsten keine Frage, kein "kannst du denn irgendwas von den Platten essen", nichts. Meine Schwester erfreute mich noch mit einem angeekeltem Gesicht, als sie meinen Curry- Ananas- Streich und den Räuchertofu (den sie selber ja ständig isst, aber das muss ich wohl nicht verstehen) angesehen hat, betonte immer wieder, wiiieee gut das Essen vom Partyservice schmeckt, versicherte mir, dass der Hund ganz bestimmt kein Tofustück isst ("iih nee, das isst der garantiert nicht" - leider hat er es tatsächlich verschmäht ;-)) und war mir auch ansonsten eine total große Hilfe (Achtung, Ironie).

Es trudelten ständig irgendwelche Besucher ein und gingen auch wieder, zum Mittagessen "nehmt ihr euch was von den Platten" bzw. zu mir "du kannst ja Obst essen"- ok. Ich habe also durchgehend Obst gegessen und nachmittags, als sich alle Verwandten den Kuchen einverleibt haben, hab ich noch (heimlich in der Küche, hauptsache unauffällig) ein paar meiner Kekse verdrückt. Wenn ich morgens so labbrige Weißmehlbrötchen esse, hab ich mittags einfach richtig Hunger. Ich hab mich gar nicht erst getraut, zu fragen, ob es irgendeinen Kuchen mit Hefeteig gibt, ich hab es gleich gelassen. Meine Eltern interessierte es eh nicht, ob und was ich esse oder nicht. Zum Glück war auch eine Tante da, die gar keinen Kuchen aß, denn sie macht Vollwertkost nach Bruker, verzichtet weitgehend auf Zucker und ist damit schon ein totaler Exot im Verwandtenkreis.

Ich war gleichzeitig froh und überrascht, dass die Verwandten sich mit einem sehr (!) großen Hunger auf den Kuchen gestürzt haben - früher fiel mir diese Völlerei nie so extrem auf. Mehrere Stück Torte und dann noch wenigstens 1-2 Kuchenstücke hinterher, das fand ich schon krass. Aber: die Gier der anderen bewahrte mich vor der Entdeckung meiner Enthaltsamkeit (das hab ich schön gesagt, gell?).

Ich wollte ja das Vegan- Thema unbedingt vermeiden in dieser Runde, es sind halt Verwandte vom Land, teilweise mit eigenem Bauernhof, die sehr viel Fleisch essen und das auch absolut für richtig halten (immerhin schlachten sie zum Teil auch selbst). Ich wusste, dass absolut niemand auch nur irgendetwas damit anfangen könnte.

Nächster Punkt: Abendessen. Wieder Fingerfood vom Partyservice, wieder dasselbe wie morgens, nichts für mich dabei. Nicht mal ein Gemüseteller, kein "einzelnes" Brot, nichts. DAS hab ich so noch nicht erlebt bisher. Ich habe überlegt und überlegt, was ich tun soll, irgendwas musste ich ja essen, ich hatte inzwischen auch Megahunger, denn zuviel Obst vertrage ich ja gar nicht, also hab ich irgendwann auch aufgehört, das zu essen, und zum Abend hin hab ich heftigen Hunger bekommen.

Am Ende hatte ich soviel Hunger, dass mir egal war, ob es nun jeder mitbekommt. Während alle angefangen haben, zu Abend zu essen, bin ich in die Küche, habe mir nochmal zwei Vortags- Brötchen aufgebacken, dazu kurz die Grillwürste, die ich ja noch hatte, in die Mikro, Brötchen mit Senf bestrichen, je ein Brötchen mit einer Wurst gefüllt und mit meinem vollen "Extrawurst"- Teller zurück zur Runde. Und, oh Wunder, KEINER hat es mitgekriegt (ich könnte jetzt wieder von der Gier und so anfangen, hehe). Ich war glücklich, denn ich kriegte was zu essen und musste mich nicht von 15 Personen ungläubig anstarren lassen.

Leider hatte ich mich ein bisschen zu früh gefreut. Nach dem Essen fragte eine meiner Tanten mich, ob ich denn schon "noch alles esse, nicht wie T. (meine Schwester), aber die isst ja wenigstens Fisch" - ich wollte grade (wahrheitsgemäß natürlich, aber mit gefülltem Bauch diskutiert es sich auch leichter) antworten, da kam mir T. zuvor und sagte, "neee, sie isst ja sogar vegan". Und ich wartete auf die unheilvollen Urteile, da kam mir der Zufall zu Hilfe. Die oben schon beschriebene "Bruker- Tante" fand das voll interessant, fragte, wie es mir damit geht und wirkte ehrlich interessiert und war auch total aufgeschlossen. Sie war sichtlich froh, dass mal nicht nur sie der Aussenseiter ist, was die Ernährung angeht. Ich habe mich also eine Zeit lang richtig gut mit ihr unterhalten, während der Rest des Tisches auch diskutierte - ich hab nicht hingehört, und das war wahrscheinlich auch besser so.

Zum Abschied durfte ich mir noch "überleg dir das doch nochmal, das ist doch nichts, mach es doch wenigstens so wie T." anhören, was mir aber relativ egal ist, denn diese Verwandten sehe ich alle paar Jahre mal, mal davon abgesehen, dass mir deren Urteil tatsächlich nichts bedeutet.

Nüsschen knabbernd konnte ich also auch diesen Tag abschließen.

Am Donnerstag gab es Reste vom Vortag - das hieß für mich, Reste vom Vor- Vortag, zwei Brötchen waren noch über, mit Aufstrich und Räuchertofu war ich einigermaßen satt, wenn auch nicht wirklich befriedigt.

Und das war es dann auch, mittags sind wir wieder nach Hause gefahren, beim Umsteigen in Leipzig musste ich mir erstmal ein richtig schönes Vollkornbrötchen kaufen, man vergisst ja schnell, wie gut solche einfachen Sachen schmecken. Mit diesen weißen Brötchen kann ich einfach nicht viel anfangen, die schmecken nach nichts und satt machen sie auch nicht.

Was ist mein Fazit? Ich bin unschlüssig, positiv war:
- kein Gemecker
- keine beleidigten Gesichter
- ich durfte essen, was ich wollte.

Schade fand ich:
- totales Desinteresse, was ich essen könnte (hauptsache, die Gäste sind alle satt und zufrieden, die spinnerte Tochter hat halt Pech gehabt)
- keine Nachfragen, keine Frage nach den Gründen (von meinen Eltern), keine Frage, ob ich irgendetwas von den bestellten Sachen oder vom Kuchen essen könnte
- null Bemühen, irgendetwas extra für mich bestellt zu haben (z.B. eine Gemüseplatte beim Partyservice mit zu bestellen).

Und besonders enttäuscht hat mich leider wieder meine Schwester, wobei ich inzwischen glaube, dass mein Veganismus gar nicht das "Hauptproblem" ist. Ich habe meiner Schwester immer nachgeeifert, sie war immer die "treibende Kraft" und ich die ruhige Jüngere, die sich an ihr orientiert hat. Und jetzt bin ich nicht mehr am Boden zerstört, wenn sie sich abwertend mir gegenüber verhält, und ich mache mein eigenes Ding, egal, was sie davon hält. Das, denke ich, merkt sie auch und das ist möglicherweise komisch für sie. Außerdem hatte sie oft das Gefühl, das "schwarze Schaf" in der Familie zu sein, und nun konnte sie diese Rolle an mich abgeben, das scheint sie zu genießen, und das gönn ich ihr (mein ich ehrlich jetzt).

Ich bin froh, mein eigenes Leben zu haben, meine Freunde und meinen Freund natürlich. Das ist mein Zuhause. 

Kommentare:

  1. Mein Gott, ich fände das so frustrierend. Ich würde da sooo sauer werden. Wie schaffst du es da ruhig zu bleiben?

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    1. Hm, weisst du, wenn ich das von anderen hören würde, dass ihre eltern so reagieren, würde ich es auch ziemlich ätzend und frustrierend finden...aber ich kenn ja meine eltern, und dass es mir im voraus schon so gegraust hat, das kam nicht von ungefähr. schade, aber letztendlich hätte es für mich persönlich schlimmer kommen können. enttäuschender als meine eltern finde ich eigentlich das verhalten meiner schwester.

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    2. Ja, das verstehe ich natürlich. Hast du eine Ahnung wieso sich deine Schwester da so verhält?

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    3. Nein, nicht so wirklich. Ich hoffe jetzt einfach, dass es sich mit der Zeit gibt und besser wird :-)

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  2. sag mal; hättest du denn spaß an der veranstaltung gehabt, wenn die sache mit dem essen nicht gewesen wäre? hört sich nämlich irgendwie so an, als ob du die leute da eh alle ätzend findest; und dass sich deine familie arg gefreut hat, dass du kommst, kann ich jetzt auch nicht erkennen. aber ich war ja auch nicht dabei.
    ansonsten könnte man sich das ganze ja auch sparen; ich persönlich halte nix davon, sich zu irgendwelchen gesellschaftlichen events zu zwingen, nur weil man das halt so macht.

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    1. ne, alle ätzend finde ich nicht, nur: ich habe diesen teil meiner verwandtschaft zum letzten mal bei einer beerdigung vor 6 jahren gesehen - das zeigt ja schon, wie nah wir uns stehen. ich fand es halt recht interessant, zu gucken, wie die jetzt alle so aussehen ;-) und wäre das mit dem essen nicht gewesen, hätte ich es wirklich entspannter sehen und auch genießen können. so war ich aber auch sehr angespannt, weil ich ja überhaupt nicht wusste, was auf mich zukommt. und ich finde schon, wenn die mutter einen runden geburtstag feiert, dann kann man nicht nicht hinfahren, meinst du nicht auch? ich habe ja keinen streit mit meinen eltern. wir haben eben so ein verhältnis...zuneigung und bestätigung suche und finde ich eher woanders. schade, aber man kann ja nicht alles haben :-/

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  3. Hey, das klingt m.E. doch nicht sooo schlecht. Klar, so wie Du es schilderst, war da schon Ernüchterung bei. Aber für mich klingt es ersteinmal so: Kein Stress ist schon mal gut! Verständnis und Vertrauen müssen sich vielleicht noch entwickeln. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass man auf seine Familie zugehen muss. Es war bei mir so unglaublich wichtig meinen Eltern zu sagen, dass diese Entscheidung keine Entscheidung gegen sie war, sondern für mich. Und bei auch deiner Schwester stelle ich mir vor, dass Eure Beziehung sich verbessern könnte, wenn Du ihr deine Entscheidung erläuterst, ihr klar machst, dass es nicht darum ging, dich moralisch über sie zu stellen (oder was auch immer ihr Vorwurf gegen dich ist), sondern eine gut begründete Entscheidung war, zu der, nicht zuletzt auch sie dich inspiriert hat. Ich habe diese Gespräche geführt und ich bin ein alter Sack. Diese Art von Gespräch ist mir unangenehm, ich habe mich gewunden und überwunden. Doch danach war jede Art von Vorwurf, der vorher evident war, war verschwunden. Aber egal was Du tust, lass dir deine Überzeugungen nicht ausreden.

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    1. ja, da hast du natürlich recht, hätten sie mir permanent vorwürfe gemacht oder so, wäre das auf jeden fall schlimmer gewesen. während den tagen dort fand ich das mit den eltern auch ok, eher im nachhinein fiel mir auf, dass es ein leichtes gewesen wäre, auch ohne vegan-kenntnisse, eine zusatzbestellung an den partyservice zu geben bzw. wenigstens mal zu fragen, was ich denn von den sachen essen kann.

      so ein gespräch, wie du beschreibst, werde ich wohl auch mal führen. aber alles zu seiner zeit ;-) jetzt bin ich erstmal froh, dass ich es hinter mir habe und für unser nächstes zusammentreffen werde ich mich dann auch mal auf so ein gespräch vorbereiten.

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  4. Ui das fand ich jetzt so doch recht schwierig... ich meine, mir ist auch klar, dass das Umfeld eigentlich oft keine Lust hat Rücksicht zu nehmen. Aber dass deine Mama so derart krass nichts veganes zur Hand hatte finde ich schon fast etwas fies.

    Das Desinteresse kenne ich; ich weiss aber ehrlich gesagt gar nicht, was mir lieber ist. Nervige Gespräche oder merkwürdiges Nicht-Darauf-Ansprechen.

    Deine Tante ist dafür cool *hihi* Ich hab das auch schon oft erlebt, dass man Support von Seiten erhält, die man gar nicht erwartet hat. Weil manche Leute, sich zwar nicht in veganer Hinsicht, aber aus sonstigen Gründen irgendwelche Gedanken gemacht haben, die dann irgendwie im Veganismus einen Spiegel finden.

    So oder so: Bleib dabei, es ist richtig :-)

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  5. ehrlich gesagt tue ich mich auch total schwer damit, das zu bewerten. es wäre so einfach gewesen, eine gemüseplatte zu ordern. ich kann nicht nachvollziehen, was sie davon abgehalten hat. mangelndes interesse wahrscheinlich - aber mir ist es auch lieber als nervige gespräche, vor allem, wenn man vorher schon selber weiß, dass sie nichts bringen werden.

    und JA ich bleib auf jeden fall dabei, mir ging es noch nie so gut!

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  6. Ohje, das finde ich echt heftig. Ich bin es von den entfernten Verwandten auch gewöhnt, dass sie mit vegan wenig anfangen können und bringe mir auf solche Feste selbst meinen Kartoffelsalat und Tofuwürstchen mit. Allerdings haben auch immer viele meine Cupcakes probiert und ansonsten galt meist das Motto: Jeder isst was er möchte und jede Seite geht mit Kommentaren sparsam um - was mir recht ist, denn beim Essen diskutieren mag ich nicht.

    Da meine Eltern beide vegetarisch leben, ist es auf ihren Geburtstagen oder sonstigen Festen ohnehin selbstverständlich, dass die Würste aus Seitan sind und für die Frikadellen kein Tier gestorben ist - außer, wie meine Mama so schön sagt, das Tofuschwein ;)
    Keine meiner Tanten, Onkel etc. wundert sich noch darüber und nach einigen Jahren Skepsis und "wir haben schon zu Hause gegessen" mampfen alle fröhlich mit - aber das dauert.

    Deswegen solltest du auch einfach Geduld haben. Viele Menschen empfinden es schon als außergewöhnlich, wenn jemand kein Fleisch isst, und von vegan haben sie noch nie gehört.
    Sie gehen gedanklich ihren Tag durch und streichen alles tierische von der Speisekarte - Fazit: Da bleibt nicht viel außer Obst und Salat. Von den vielen Alternativen bekommt man anscheinend nichts mit, wenn man sie nicht bewusst sucht und ich kannte vor zwei Jahren auch noch nicht die Vielfalt an Pflanzendrinks.
    Was ich sagen will: Lass dich nicht irritieren. Natürlich ist es schade, mich würde ich glaube ich sogar ziemlich verletzen, wie deine Schwester und deine Mutter reagiert haben, aber das kommt nun mal einfach drauf an, wie man es gewohnt ist. Sie meinen es sicher nicht böse sondern sind einfach überfordert.
    Liebe Grüße!

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    1. Mit vegetarischen Eltern hast du ja Glück, das macht bestimmt vieles leichter, kann ich mir gut vorstellen! Es stimmt auch, dass für meine Verwandten vegetarisch schon total krass ist, vegan ist für sie quasi von einer anderen Welt ;-)Ich hoffe, mir spielt die Zeit in die Hände. Wenn ich mich mal ein Jahr vegan ernährt hab, immernoch gesund und munter und nicht abgemagert bin, steigert das hoffentlich die Akzeptanz.

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  7. So etwas ähnliches hatte ich am Samstag abend. Ich esse "nur" aus gesundheitlichen Gründen und "nur" überwiegend vegan - wenn wir bei Freunden sind, begnüge ich mich mit vegetarisch. Sollte man ja meinen, dass es da garantiert etwas gibt. Fehlanzeige. Grillen mit zwanzig Leuten, und wirklich jedes einzelne kleine Fitzelchen Essen (bis auf den veganen(!!) Kuchen, den ich gebacken hatte, und ein paar einsame Bananen) hatte Fleisch drin. Nun gut, waren Freunde von meinem Freund und nicht von mir, also sehe ich die Leute nicht so oft. Hatte mir auch mein eigenes alkoholfreies Bier mitgebracht und bin dann schon vor Mitternacht wieder gegangen. Wahrscheinlich fanden die mich genau so langweilig wie ich die. ^^

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    1. uff, du arme, also vegetarisch gabs bei meinen eltern ja schon ein bisschen was. aber alles mit fleisch...zum glück waren es keine engen freunde von dir, das wäre dann ja schon bisschen enttäuschend gewesen. so geht das ja noch :)

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